Österreichische Milchwirtschaft unterstützt Gentechnikfreiheit seit 2005
Gentechnikfreiheit heute wichtige Säule der österreichischen Qualitätsstrategie

„Die österreichische Milchwirtschaft gratuliert der ARGE Gentechnikfreiheit zu ihrer 20jährigen Erfolgsgeschichte“, erklärte der Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) Direktor Helmut Petschar anlässlich des 20jährigen Bestehens der ARGE Gentechnikfreiheit, an der sich die heimische Milchwirtschaft seit Anbeginn beteiligt hat.

Die österreichische Milchwirtschaft ist Vorreiter und Pionier der Gentechnikfreiheit in Österreich, sie hat die Gentechnikfreiheit gegen größte Widerstände und trotz Mehrkosten umgesetzt. Während man zunächst teilweise belächelt wurde, stellt die Gentechnikfreiheit mittlerweile eine wichtige Säule der international viel beachteten österreichischen Qualitätsstrategie der Milchwirtschaft dar und wird heute von Mitbewerbern im Ausland mit 20 Jahre Verspätung kopiert.

Bereits seit 2005 haben österreichische Molkereien auf Gentechnikfreiheit gesetzt, seit 2010 erfüllt die gesamte heimische Milchwirtschaft diesen Standard. Damit hat die österreichische Milchwirtschaft einen Vorreiterstatus in Qualitätsfragen erreicht, der mittlerweile international als Qualitätstrend akzeptiert ist. Die Gentechnikfreiheit ist eines der Merkmale, die österreichische Milch zu etwas besonderem macht, einer der Qualitätsbausteine, die von den heimischen Milchbauern und der Milchwirtschaft tagtäglich erbracht werden, um den Konsumenten höchste Qualität bereitzustellen.

„Mit dem gänzlichen Verzicht auf den Einsatz von Soja aus Übersee und den neuen strengeren Tierschutzstandards wird die Qualitätsstrategie der heimischen Milchwirtschaft weiter ausgebaut. Eine bessere Kennzeichnung für Produktionsbedingungen und Herkunft sollte für die Konsumenten eine bessere Orientierung geben, unter welchen Qualitätsbedingungen produziert wird bzw. woher die Produkte kommen“, ergänzte Petschar.

„Klar ist, daß diese hohen Qualitätsanstrengungen auch höhere Aufwendungen in Fütterung, in zusätzlichen Qualitätskontrollen bzw. im Verzicht auf letzte Leistungssteigerungen und damit Mehrkosten bedeuten, die abgegolten werden müssen, damit dieser nachhaltige Weg abgesichert werden kann. Der österreichische Handel sowie die Konsumenten sind wichtige Partner in diesem Prozess. Sie haben mit dem Kauf heimischer Produkte und der Unterstützung dieser Strategie die Chance, auch für die Zukunft diese höchste heimische Lebensmittelqualität zu erhalten“, schloss Petschar.

 

Rückfragehinweis:

Mag. DI Johann Költringer
VÖM – Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter
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Tel: +43/1/90 664 – 2558
email: voem@netway.at