Weltmilchtag 2018: Österreichs Milch ist spitze
Milchwirtschaft sichert hochqualitative Ernährung und viel mehr

„Die kompromisslose Qualitätsstrategie mit den vielen zusätzlichen Qualitätsstandards, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, hat die österreichische Milch zu höchsten Qualitätsstandards geführt, auf die wir alle sehr stolz sein können“, erklärte der Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter, Direktor Helmut Petschar anlässlich des Weltmilchtages 2018.

Auf den heimischen Bauernhöfen und in den milchverarbeitenden Unternehmen wird tagtäglich daran gearbeitet die Qualität zu sichern und zu verbessern. Mit dieser umfassenden Qualitätsstrategie wird die heimische Milchwirtschaft nicht nur den hohen Anforderungen der heimischen Konsumenten gerecht, sie erbringt darüber hinaus mit der Pflege und dem Erhalt der Kulturlandschaft wesentliche zusätzliche Leistungen für die Gesellschaft.

Gentechnikfreiheit, strengste geprüfte Qualitätsstandards der Rohmilch, höchste Anteile an Biomilch und bei Spezialmilchsorten, wie z.B. Heumilch, Bio-Wiesenmilch oder viele regionale Produkte, gleichfalls hohe Tierwohlstandards, die Produktion in kleinen und mittleren Bauernhöfen und ein hoher Grünlandanteil stellen wesentliche Elemente der österreichischen Qualitätsstrategie dar.

Im heurigen Jahr konnte die heimische Qualitätsstrategie weiter geschärft werden, so wurden im Bereich der Nachhaltigkeit konkrete Schritte durch den Verzicht auf Soja aus Übersee sowie durch die Vermeidung von Palmölprodukten in der Fütterung gesetzt, ebenfalls werden bedenkliche Pflanzenschutzmittel vermieden. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten zuletzt verschiedene Programme zur weiteren Hebung der Tierwohlstandards, damit soll gesichert bleiben, dass die heimische Milchwirtschaft auch im Bereich Tierwohl höchsten Standards entspricht. Besonders wichtig ist auch die Verarbeitung gemäß den Standards des heimischen Lebensmittelkodex in den Be- und Verarbeitungsbetrieben, um die hohe Qualität bis zum Konsumenten zu bringen. Höchste Verarbeitungsstandards in den Molkereien und Käsereien ergeben am Ende die hochwertigen Milch- und Milchprodukte, die keinen Vergleich scheuen brauchen. Dies zeigt sich an den vielen Auszeichnungen, die österreichische Milchprodukte bei internationalen Wettbewerben erhalten, ebenfalls bei der hohen Beliebtheit heimischer Milchprodukte beim österreichischen Konsumenten und im Export, so Petschar.

Diese hohen Qualitätsstandards sind keineswegs eine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis harter Arbeit, die auch mit höheren Kosten verbunden sind. Sie werden laufend überprüft. Um diesen Qualitätsweg abzusichern ist die Abgeltung dieser Kosten notwendig. Eine verbesserte Herkunftskennzeichnung ist daher wichtig, damit der Konsument klare Informationen über die Herkunft der Produkte erhält, denn nur so kann er sich beim Einkauf für diese gewünschte Qualität entscheiden.

„Der Weltmilchtag ist Anlass auf die Verantwortung aller Beteiligten für die Absicherung dieser Qualitätsstrategie hinzuweisen, begonnen bei den politischen Weichenstellungen, aber vor allem auch beim Lebensmittelhandel, er ist auch der Anlass dafür Danke zu sagen, an alle, die miteinander diese Qualität täglich ermöglichen. Dank gebührt den Milchbauern, den Mitarbeitern in der Verarbeitung, im Transport und im Handel für ihren täglichen Einsatz, vor allem aber auch den Konsumenten für Kauf und Genuss der Produkte“, ergänzte Petschar.



Rückfragehinweis:
Mag. DI Johann Költringer
VÖM – Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter
Friedrich-Wilhelm-Raiffeisenplatz 1
A – 1020 Wien
Tel: +43/1/90 664 – 2558
Email: voem@netway.at