Österreichische Milchwirtschaftliche Tagung 2016 am 15. und 16. Sept. 2016 in Mondsee/Oberösterreich
Generalthema: Ein Jahr nach der Quote

Die Österreichische Milchwirtschaftliche Tagung 2016 findet am 15. und 16. September 2016 zum Thema „Ein Jahr nach der Quote“ in Mondsee/OÖ statt. Die Tagung wird von der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft und Ernährung sowie Lebensmittel- und Biotechnologie Tirol, vormals Bundesanstalt für Alpenländische Milchwirtschaft in Rotholz, in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der Österreichischen Milchwirtschaft und freundlicher Unterstützung der Käserei Gebrüder Woerle GmbH ausgerichtet. Die Tagung ist der traditionelle Treffpunkt der gesamten österreichischen Milchwirtschaft und angrenzender Regionen, dabei werden aktuelle Fragen der gesamten Branche diskutiert. Das heurige Generalthema „Ein Jahr nach der Quote“ erlangt angesichts der aktuell äußerst schwierigen Lage auf den Milchmärkten infolge der Mengenausweitung in verschiedenen Mitgliedsstaaten nach der Beendigung der Milchquote sowie den andauernden Schwierigkeiten auf Exportmärkten infolge des Russland-Embargos und der schwierigen Suche nach Ersatzmärkten eine besondere Brisanz.

Die zweitägige Veranstaltung beginnt am 15. September 2016 mit einem Referat von BM DI Andrä Rupprechter zum Thema „Perspektiven für die Milch- und Molkereiwirtschaft in Österreich“. Danach folgt ein Referat von Direktor Helmut Petschar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter zum Thema „Ein Jahr nach der Quote – Härtetest für die Milchwirtschaft“ und ein Referat von Monika Wohlfarth, Geschäftsführerin der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung GmbH aus Deutschland zum Thema „Internationale Entwicklungen der Milchwirtschaft“. Neben den Entwicklungen am Markt und bei den Milchverarbeitern geht es dabei auch um die Umsetzung der politischen Hilfsmaßnahmen.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung von Mag. DI Johann Költringer, Verein zur Förderung der Österreichischen Milchwirtschaft werden unter weiterer Teilnahme von Frau LAbg. Michaela Langer-Weninger, einer praktizierenden Biomilchbäuerin, sowie Herrn Gerhard Woerle, Geschäftsführender Gesellschafter der Gebrüder Woerle GmbH und Frau Mag. Micaela Schantl, AMA Marketing GmbH Lösungsmöglichkeiten gemeinsam mit dem Publikum diskutiert.
Dabei geht es darum, angesichts der aktuellen Voraussetzung, die bestmöglichen Optionen und Chancen für die heimische Milchwirtschaft zu analysieren.

Am zweiten Tag stehen traditionell technologische, lebensmittelrechtliche und ernährungswissenschaftliche Fragestellungen am Programm: Zu Beginn referiert Frau DI Michaela Masanz, Agrarmarkt Austria zum Thema „Rechtliche Rahmenbedingungen und Aktuelles zur Rohmilchqualität“, in weiterer Folge hält Dr. Ulrich Herzog, BM für Gesundheit und Frauen ein Referat zum Thema „Tiergesundheitsstatus der Milchkuhherden und deren Auswirkungen auf die Milchwirtschaft“, anschließend berichtet DI Christian Jochum von der Landwirtschaftskammer Österreich zum Thema „Klasse statt Masse – Geschützte Bezeichnungen als Qualitätsstrategie“ über neue Entwicklungen zur verstärkten Nutzung EU-weit geschützter Bezeichnungen, deren Chancen und Möglichkeiten. Abschließend widmet sich Univ.-Prof. Dr. Kurt Widhalm, vom Österreichischen Akademischen Institut für Ernährungsmedizin dem Thema „Die Position der Ernährungsmedizin zu Milch- und Milchprodukten“.

Ansprechpartner und Anmeldung:
HBLFA Tirol
Standort Forschung und Service
Dr. Klaus Dillinger
Tel: +43 650 6226222, klaus.dillinger@bam-rotholz.at
www.bam-rotholz.at/veranstaltungen/oemt.html