Stabilisierung des Milchmarktes ist Gebot der Stunde
Handel trägt Mitverantwortung für heimische Lebensmittelversorgung

 

 

„Die Ankündigung eines namhaften Handelsunternehmens für die nächsten Wochen keine Preisabsenkungen bei den Einkaufspreisen für Milchprodukte vorzunehmen, wird als wichtiger Schritt zur Stabilisierung der Einkommen der Milchbauern und zur Bewältigung der Auswirkungen der Coronakrise begrüßt“, erklärte der Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter Helmut Petschar.

Die Coronakrise hat durch die Ausfälle im Tourismus und in der Gastronomie Verwerfungen hinterlassen und mittlerweile EU-weite Rückgänge bei den Preisnotierungen verursacht. Gleichzeitig gibt es in mehreren EU-Ländern Initiativen zur Stabilisierung der Märkte durch den Lebensmittelhandel als wichtigsten Abnehmer von Milchprodukten. Zuletzt hat auch die EU-Kommission erste Hilfsmaßnahmen zugesagt.

„Angesichts der Tatsache, dass derzeit nicht absehbar ist, wie lange der Tourismus- und Gastronomiesektor ausfallen wird und welche Auswirkungen der weltweite Konjunktureinbruch für die Milchwirtschaft nach sich zieht, ist eine verantwortungsvolle Vorgangsweise der wichtigsten Abnehmer für österreichische Lebensmittel entscheidend. Nur wenn es gelingt, den heimischen Milchmarkt und die Einkommen der Milchbauern im schwierigen heurigen Jahr zu stabilisieren, werden wir diesen systemrelevanten Sektor, unsere eigene Versorgung mit hochqualitativen Milchprodukten, absichern können“, ergänzte Petschar.

 

Rückfragehinweis:
Mag. DI Johann Költringer
Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter - VÖM
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